Oberschule Ofenerdiek
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Klassenfahrt der Klassen 10a und 10b nach Köln im Februar 2020                      18.05.2020

Warum müssen wir denn im Februar auf Klassenfahrt nach Köln fahren?!“ 

Tja, als wenn es Frau Gaden, Frau Vollmer und Herr Verse geahnt hätten, bestanden sie auf diesen frühen Termin für die Klassenfahrt der 10a und 10b. Im Nachhinein sind wir so froh, dass wir kurz vor den Schulschließungen noch unsere gemeinsame Woche als Abschlussklassen erleben durften.

Und was haben wir nicht alles erlebt!

Abenteuerlich fing unsere Reise bereits am 10. Februar an. Orkan Sabine rüttelte uns ordentlich auf unserer Busfahrt durch, die vorsichtshalber mit zwei Stunden Verspätung begann. In Köln angekommen, blieben wir vorsichtshalber einfach in der Jugendherberge und warteten den Orkan ab.

Am nächsten Morgen besichtigten wir das Wahrzeichen Kölns, den Kölner Dom. Faszinierend war vor allem der Schein der Heiligen drei Könige, der über und über mit Gold und Edelsteinen besetzt ist. Nach Kultur folgte der sportliche Teil des Tages: Wir sprinteten um die Wette den Turm des Kölner Doms hoch. Nach drei Minuten dreißig war der Schnellste oben! Nach einer kleinen Mittagspause mit Ausleihfahrrädern haben wir eine super interessante Führung im WDR gemacht. Kameras für Studioaufnahmen kosten 250.000 Euro! Und die Sofas in den Fernsehstudios sehen in Wirklichkeit ganz billig aus, aber im Fernsehen ganz nobel. Krass war auch der schalldichte Raum für Hörbuchaufnahmen. Obwohl einer von uns an einem Ende ganz laut schrie, konnte man es wenige Meter entfernt nur leise und dumpf hören. Alle möglichen Geräusche sind beim WDR gespeichert. Sogar wie eine Schildkröte in ein Salatblatt beißt.

Abends haben wir noch eine Sightseeingtour der anderen Art gemacht. Wir durften in eigenen Wunschgruppen immer beraten, ob der Fremdenführer uns Fakten oder Fake über Köln erzählt hat. Witzig war, dass eine Gruppe immer eine Münze entscheiden ließ und sogar fast gewonnen hat. Wissen ist wohl nicht alles, sondern manchmal auch Glück!

Mittwoch wurde es wieder sportlich. Wir waren im Jumphouse und abends in Bochum im Musical „Starlightexpress“.

Donnerstag ging es dann erst nach Bonn ins Haus der Geschichte, wo wir per Headset Interessantes über die Geschichte Deutschlands erfuhren. In Deutschland gab es auch Flüchtlinge direkt nach dem Krieg. Und wir konnten viele Dinge, wie einen russischen Panzer oder ein original italienisches Eiscafe mit einer Jukebox begutachten. Aufregend war aber vor allem das Ende der Führung, als uns eine Gruppe Schüler aus Wuppertal angreifen wollten. Wir nahmen unsere Schüler einfach schützend in die Mitte und verhinderten so eine Schlägerei. Nach dem Schrecken, wie schlecht erzogen andere Schüler sind, erholten wir uns in der Bonner Innenstadt und anschließend im Schloss Augustusburg. Überall Gold und Stuck und teure Möbel, aber nicht ein einziges Badezimmer… Das waren nicht so hygienische Zeiten wir heute in der Coronazeit… 


Eindrücke und Impressionen der Klassenfahrt nach Hamburg

Auch in diesem Jahr haben die 9. Klassen des Hauptschulzweigs an einer 3tägigen Klassenfahrt nach Hamburg teilgenommen.