Oberschule Ofenerdiek
Erfolgreiches Lernen in angenehmer Atmosphäre  


8. Zeichenfestival der Oldenburger Kunstschule e.V. 

Das 8. Oldenburger Zeichenfestival ausgezeichnet! fand zum Thema „Zeichnung und Wut“ statt. Über 100 Jugendliche von verschiedenen Schulen Oldenburgs nahmen an Workshops und Aktionen im September und Oktober 2021 teil, zeichneten und diskutierten über ihre eigene Wut und die Wut anderer.

Von wilden Schlachten mit Farbbomben und Pinselpeitschen, über schreiend bunte Streetart-Interventionen im Oldenburger Stadtraum, bis hin zu feinen Zeichentrick-Clips: Alle Ergebnisse der Workshops erzählen von der Sichtweise der Jugendlichen auf das Thema Wut. Und so unterschiedlich die angewandten Techniken sind, so verschieden sind auch die Schwerpunkte, die die jungen Teilnehmenden gesetzt haben. Stellten einige die physischen Aspekte ins Zentrum ihrer zeichnerischen Arbeit, so gingen andere das Thema abstrakt-symbolisch an.

Im Workshop „Unser wütender Street-Art-Avatar“ beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der OBS Ofenerdiek mit der Entwicklung von Figuren und Charakteren, die Wut verkörpern. Unter der Anleitung von Gunther Schumann entstanden in einem mehrtägigen Prozess zum Teil über zwei Meter lange Paste-Ups, die auf einer Litfaßsäule in der Innenstadt angebracht wurden. Auch andere Street-Art-Techniken kamen zum Einsatz. So kann der aufmerksame Spaziergänger vielleicht noch heute kleine Aufkleber in der Fußgängerzone entdecken, die aus diesem Workshop stammen. Und als es schließlich darum ging, eine Plakatwand und eine Litfaßsäule frei mit Sprühdosen zu bearbeiten, waren die Teilnehmenden mit all ihrer jugendlichen Radikalität und Impulsivität ganz bei sich.

Teilnehmende: Amir, Aram, Barween, Diana, Jagar, Khalid, Luca , Majed, Marce, Maria, Marvin, Nana, Nico, Noor, Riwas, Saeed, Shad, Simon                         Lehrerin: Petra Stehr

Offizielle Fotos: Izabella Mittwollen

Jan Pötter hat in seinem Workshop “DA DA DA (###!*@chrxl**!!!!11!!1)” die Jugendlichen der Sprachlernklasse aus der OBS Ofenerdiek in eine wahre Arbeitswut geführt. Hunderte kleinformatiger und dutzende größere Zeichnungen und Collagen sind hier entstanden. Ausgehend von selbstgefertigten Audioaufnahmen und von Klatsch-und-Tratsch-Magazinen begaben sich die Jugendlichen in einen Bildfindungsprozess, der für die Beiteiligten völlig neu ist, und dessen Resultate verblüffen. Es scheint in diesen Bildern, als würden sich die Gedanken der jungen Teilnehmenden immer mehr verstricken in den eigenen Argumenten und Widersprüchen. Wieder und wieder Worte und Bilder durchkauen bis sie völlig verzerrt sind. Jeder Tag, jede Stunde bringt eine neue Perspektive und ewig rotiert das Gedanken-Karussell in der Wutspirale. Die Jugendlichen dieser Gruppe wissen selbst kaum noch, wer was gezeichnet, kopiert, geschnitten oder geklebt hat. Jedes fertige Bild ist Vorlage für die nächste Arbeit. Das hätte in der Manie ewig so weiter gehen können. Erstaunlich ist im Ergebnis die eigenwillige durchgearbeitete Ästhetik dieser Bildermasse, die wirken, als wären sie aus einer Hand.

Teilnehmende: Aleksandra, Alemin, Bartosz, David, Elmumin, Emir, Habib, Lara, Sabina                       Lehrerin: Cornelia Fesser

Klar geworden ist in den Gesprächen mit den Jugendlichen: Wut ist normal. Und Wut haben viele. Wut an sich ist nicht gut und nicht schlecht.

Jedoch wohin mit der Wut?

Runterschlucken?

Oder besser rauslassen?

Das 8. Zeichenfestival ausgezeichnet! „Zeichnung und Wut“ hat Antworten im künstlerischen Feld gefunden und mit der Ausstellung in der Bauwerkhalle und den Aktionen im öffentlichen Raum in die Stadt gebracht.

Großer Dank für das Gelingen des Festivals gilt den Förderern, Unterstützern und Partnern, den Schulen, dem Team der Oldenburger Kunstschule e.V. und vor allem allen beteiligten Jugendlichen!

Aus unserer Perspektive unterstützt durch Fr. Fesser und Fr. Stehr

Hier ein paar Eindrücke aus dem Workshop der Kunstschule Oldenburg. Der Förderverein der OBS Ofenerdiek hat dieses Vorhaben unterstützt. Gefördert wurde die Teilnahme der 9b und einer Gruppe von Schüler*innen, die Deutsch als Zweitsprache lernen. Es wurden Sticker an verschiedenen Orten in der Stadt angeklebt und Schablonengraffiti entworfen.

Wir haben zwei Litfaßsäulen und eine Plakatwand in der Innenstadt gestaltet. Das Projekt wurde zum großen Teil von "BIldungschancen im Blick" gefördert.

Wirklich beeindruckend! Vielen Dank an Fr. Fesser und Fr. Stehr sowie dem Förderverein der OBS Ofenerdiek.

Anbei einmal ein Bericht von Fr. Fesser zum Zeichenfestival: 

Wir zeichnen WUT  - OLDENBURGER ZEICHENFESTIVAL ausgezeichnet

In der Woche vom 27.09.—01.10.2021 haben wir mit einigen Sprachlernschüler*innen am Oldenburger Zeichenfestival teilgenommen. Das Thema war: Zeichnung und Wut.

In diesem Workshop haben sich die Jugendlichen mit dem Thema Wut auseinandergesetzt und Klänge aufgenommen, die sie mit Wut verbinden. Durch Schreien, Fluchen und unterschiedlichste Geräusche entstanden so spannende Soundcollagen. Diese wurden anschließend verfremdet und in Zeichnungen umgesetzt.

Auch mit geschlossenen Augen wurden gehörte Geräusche gezeichnet.

Mit viel Ausdauer, Kreativität und immer neuen Ideen entstanden unter der Anleitung des Künstlers Jan Pötter viele Collagen. Dabei wurden auch Flüche und Schimpfwörter aus den jeweiligen Muttersprachen eingebaut: Polnisch, Russisch, Albanisch, Portugiesisch, Persisch und Arabisch.

In der Mohrmann-Halle am Pferdemarkt haben wir uns eine Woche später die Kunstwerke von allen beteiligten Schulen angeguckt. Die Schüler*innen waren sehr gespannt und stolz, dass so viele ihrer Collagen ausgestellt wurden.

Sie fanden es auch interessant zu sehen, wie andere Klassen das Thema umgesetzt haben.

Die Teilnahme an dem Zeichenfestival hat allen viel Spaß gemacht und eine große Kreativität gezeigt, die den Künstler Jan Potter sehr beeindruckt hat.

Cornelia Fesser


Eindrücke aus dem Projekt Insekten_Reich der Klasse 6b:



 

Eindrücke aus der aktuellen Projektwoche "Niemand wird vergessen..."


 

Ali Baba und die 55 Räuber

Nicht nur gute Zeugnisnoten entscheiden darüber, ob ein junger Mensch einen Ausbildungsplatz bekommt. Das Arbeits- und Sozialverhalten spielt zunehmend eine große Rolle für Arbeitgeber.

Moderne und erfolgreiche Unternehmen setzen immer mehr auf Auszubildende, die sich „benehmen können“ und wissen, wie man sich in bestimmten Situationen angemessen verhält.

Seit einigen Jahren führt Herr Beyer (Inhaber der Tanzschule Beyer und IHK-geprüfter „Trainer für Umgangsformen im Beruf“) an unserer Schule in den Klassen 9 und 10 das „Anti-Blamier-Programm“ durch.

Ziel ist, die Schülerinnen und Schüler in ihren sozialen Kompetenzen zu stärken und ihnen Sicherheit im Umgang mit Menschen zu vermitteln.

Dazu gehören Themen wie das richtige Grüßen und Begrüßen, richtiges Vorstellen und Bekanntmachen, das Verhalten in Bewerbungsgesprächen, die richtige Kleidung, der Umgang mit modernen Kommunikationstechniken und das Verhalten beim Essen gehen.

Das „Highlight“ des Benimmtrainings ist immer ein gemeinsamer Restaurantbesuch mit den Abschlussklassen.

In diesem Jahr besuchten 55 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Klassenlehrkräften und Herrn Beyer das Restaurant „Ali Baba“ an der Ammerländer Heerstraße in Oldenburg. Die Betreiber des Restaurants zauberten ein köstliches Vier-Gänge-Menü- angefangen mit einer Suppe, danach folgend einem Salat, schließlich einer Auswahl von vier Hauptgerichten und einem herrlichen Dessert zum krönenden Abschluss.

An festlich gedeckten Tischen und in stimmungsvoller Atmosphäre verlebten alle einen sehr schönen Abend. Gelerntes aus dem Training konnte unter Beweis gestellt werden und alle waren sich am Ende des Abends einig… Wir blamieren uns nicht beim Essen wie die Räuber im Märchen. WIR konnten uns gut im Ali Baba benehmen!

Tanja Vollmer



Besuch der Franzosen aus Cholet


 "Der Schneemann" Fotogallery zum Theaterstück der Sprachlernklassen


Kunstprojekt "Plastikalarm"                                                                             (Feb./März 2019)

Über 200 Kinder und Jugendliche aus fünf Schulen der unterschiedlichsten Stadtteile tauchen im Februar/März 2019 für fünf Wochen in den Ateliers und Werkstätten der Kunstschule jeweils einen ganzen Vormittag in die Welt der von Plastikmüll verseuchten Weltmeere ein. Zusammen mit 17 professionellen Künstler*innen unterschiedlicher Sparten aus Bremen und Oldenburg erarbeiten sie dazu eigene künstlerische Positionen, die in einer großen zentralen Ausstellung in der Kulturhalle am Pferdemarkt nach Ostern gezeigt werden. Was wollen wir mit unserem Projekt/ der Abschlussausstellung bewirken? Die Kinder und Jugendlichen der heutigen Zeit wachsen mit dem Überfluss von Plastikprodukten auf. Das Konsumieren von billigen Plastikmüll ist selbstverständlich, bequem und günstig. Doch was dieses Material für Schäden anrichten kann, ist vielen Menschen, ob jung, ob alt, keinesfalls bewusst. Wir möchten wachrütteln!
Wir möchten intervenieren!
Wir möchten die Augen öffnen und präventieren! Plastik im Meer birgt unabsehbare Gefahren. Im Projekt „PlastikALARM! Müll im Meer“ steht die künstlerische Interpretation/Bearbeitung der immensen Verschmutzung der Umwelt durch Plastik, besonders die der Meere und die damit einhergehende Vernichtung der Lebensräume von Tieren, Pflanzen und schlussendlich die des Menschen im Mittelpunkt.
Zusammen mit den Künstler*innen erforschen sie die Geisternetze der Meere, erkunden die riesigen Tiefseeplastiklandschaften und schauen in die Fischmägen. Das Meeresplastik wird mittels künstlerisch-ästhetischer Methoden erforscht, erlebt und gestaltet.
Hierbei werden Fragen über den Sinn von Plastik, zu den individuellen, persönlichen Nutzungsverhalten, zur Verwandlung und Veränderung der Umwelt, zu gesellschaftlichen Möglichkeiten der Vermeidung von Müll und Alternativen thematisiert und auf die Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen assoziiert. Auf diese Art und Weise erhalten die Schüler*innen die Chance, sich dem Thema zu nähern, es zu entdecken, zu verstehen und zu begreifen, das Bewusstsein gegenüber der Verschmutzung der Meere durch Plastik zu schärfen und das eigene Nutzungsverhalten zu reflektieren. Letztlich werden die Kinder und Jugendlichen an-geregt alternative Blickwinkel, Denkmomente und Handlungswege hinsichtlich Plastik zu entwickeln und zukünftig in deren Alltag zu integrieren.  

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